2/20/2012

{ s t e p • b y • s t e p }



χαιρετε!

Wie versprochen folgt heute der Step-by-Step-Eintrag zur Sandgaleone-Karte :3
Ich muss zugeben, sie ist nicht so toll geworden, wie ich es mir erhofft habe, aber da es mir eher meinen Arbeitsprozess und den zu illustrieren ging, finde ich das nicht so schlimm.



Ich fange damit an, dass ich das Grundgerüst aus der gewünschten perspektive zeichne. Das aiming-Teil in der Mitte habe ich auch bereits skizziert, damit ich es im Nachhinein nicht vergesse.
Leider hatte ich null Referenzen, das heisst, ich habe aus der Erinnerung gezeichnet. Es hat sich ausgezahlt, meinem Bruder beim Spielen von Skyward Sword zuzusehen.


Dann habe ich die Eckpunkte des Visiers hinzugefügt und mir Randnotizen zur Colo gemacht, da ich oftmals eher schnell Skizziere und daher den Überblick über Details verliere.
Hier ist die Sorge eigentlich unbegründet, denn es herrschen langweilige Flächen vor.


So, hier habe ich bereits mit den Lines angefangen.
Nachziehen werde ich sie später, da mein altersschwacher Fineliner dazu tendiert, während des Ausradierens auszubleichen. Da wäre die Mühe beinahe umsonst.


Nachdem alle Lines dort sind, wo ich sie haben will, beginne ich mit dem dunkelsten Ton (876 Van Dyke Brown) auf dem Mast die Schatten einzuzeichnen. Nein, das ist nicht schwarz, auch wenn es schwer danach aussieht.
Natürlich kann man da jede Art von Aquarellfarbstiften verwenden, aber um die Frage zu beantworten, welche ich brauche, habe ich euch ein Foto gemacht (↓)



Das hier sind meine geliebten Aquarellstifte. Ich weiss aber nicht, wie viel Sinn es macht, die in der Papeterie zu suchen, denn sie sind aus Japan. Und wie teuer der Import ist, weiss ich nicht, mir wurden die Stifte geschenkt.



Wenn ich dann fertig mit den Schatten bin, nehme ich den nächsthelleren Ton (890 Venetian Red) und gehe so über die Stellen, die heller sein sollten. Allerdings male ich noch nicht die gesamte weisse Fläche aus, es folgt noch ein Farbton!


So. Nachdem ich fertig mit Venetian Red bin, benutze ich den nächsten Ton (887 Burnt Ochre).
Ich lasse aber einen schmalen weissen Streifen übrig, damit ich etwas Raum habe, um der Farbe später ein Fadeout zu geben.

Weiter geht's mit den Segeln!



So. Das Segel erhält Schattierungen in hellbraun (883 Gold Ochre) weil sie im Original aus einem eher naturnäherem Stoff bestehen - unser gebleichtes papierweiss passt da nicht ganz. Allerdings denke ich, dass die Segel von der langen Zeit auch schon ausgebleicht sind, weshalb wirklich nur die Schatten noch eingezeichnet wurden.



Dann male ich den Zeitstein erst in mittelblau (844 Light Cobalt Blue) aus und setze die Schatten mit einem dunkleren Ton (851 Prussian Blue).


Dann habe ich den Himmel in hellblau ausgemalt (847 Light Blue) - nicht besonders vorsichtig, wie man sieht. Das ist normalerweise nicht so schlimm, wenn man mit dem Wasser auf eine schöne Verteilung achtet. So sieht jedenfalls meine eigene Erfahrung aus. Aber es ist immer besser, vorsichtiger als ich zu sein!


Dann gehe ich mit Wasser rumpanschen über die farbigen Stellen.

Die Endversion kommt dann, wenn ich sie gescannt habe. Das Foto ist zu unscharf, da erkennt man gar nichts darauf.

Man sieht sich ♥

Kommentare:

  1. Boah voll gut hassu das gemacht! *O*d Und schön hast du's fotografiert. <3 Bei Gelegenheit bring ich dir mal meinen Tankpinsel mit (wenn du magst xD), hab ich dir von dem schon erzählt? Die sind nämlich richtig cool! *O*

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    1. Haha, du bist süss ♥ Danke!
      Anna hat Donnerstag einen mitgehabt, ich muss mir jetzt auch einen anschaffen! :) Ich habe nur etwas Angst, dass ich nicht richtig mit dem dosieren kann, das wird sicher noch ein Unterfangen... Lol.

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